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Glossar

AGB
Akronym für: Allgemeine Geschäftsbedingungen
CAD
Akronym für: Computer Aided Design

Der Begriff Rechnerunterstützte Konstruktion oder englisch Computer Aided Design. Mit CAD-Programmen erstellt man nicht nur technische Zeichnungen. Mit den aufwändigeren Programmen werden zunächst einmal dreidimensionale Volumenmodelle erstellt. Daraus können zwei- oder dreidimensionale Zeichnungen und sogar bewegte Visualisierungen der Objekte abgeleitet werden. CAD-Software kommt in allen Fachbereichen, in denen Konstruktionen entwickelt werden, zur Anwendung.

CAE
Akronym für: Computer Aided Engineering
CAMO
Akronym für: Continuing Airworthiness Management Organization

Organisation zur Aufrechterhaltung der Lufttüchtigkeit

CIM
Akronym für: Computer Integrated Manufacturing
CRM
Akronym für: Kundenkontaktpflege (Customer Relationship Management)
DMS
Akronym für: Dokumentenmanagement / Archivierungssysteme
ERP
Akronym für: Enterprise Resource Planning

Der Begriff Enterprise Resource Planning (auf Deutsch in etwa „Planung des Einsatzes der Unternehmensressourcen“) bezeichnet die unternehmerische Aufgabe, die in einem Unternehmen vorhandenen Ressourcen (Kapital, Betriebsmittel oder Personal) möglichst effizient für den betrieblichen Ablauf einzusetzen.

MO
Akronym für: Maintenance Organisation

Luftfahrttechnische Betriebe

PDM
Akronym für: Produktdatenmanagement

Produktdatenmanagement ist ein Konzept, welches zum Gegenstand hat, produktdefinierende, -repräsentierende, -präsentierende Daten und Dokumente als Ergebnis der Produktentwicklung zu speichern, zu verwalten und in nachgelagerten Phasen des Produktlebenszyklus zur Verfügung zu stellen.

PLM
Akronym für: Product Lifecycle Management

Product Lifecycle Management (PLM, „Produktlebenszyklusmanagement“) bezeichnet ein IT-Lösungssystem, mit dem alle Daten, die bei der Entstehung, Lagerhaltung und dem Vertrieb eines Produkts anfallen, einheitlich gespeichert, verwaltet und abgerufen werden. Im Idealfall greifen alle Bereiche bzw. Systeme, die mit einem Produkt in Berührung kommen, auf eine gemeinsame Datenbasis zu: Von der Planung (PPS/ERP), Konstruktion (CAD), Berechnung (CAE) und Fertigung (CAM) bis zum Controlling, Vertrieb und Service.

PPS
Akronym für: Produktions-Planung und -Steuerung
QLM
Akronym für: Quality Lifecycle Management
SaaS
Software as a Service

Software as a Service, kurz SaaS ist ein Modell zur Bereitstellung von Software über das Internet. Die angebotene Software ist speziell für den Einsatz als Webapplikation entwickelt. Der Anbieter stellt diese zur Verfügung und ist für die Administration und Wartung zuständig. Der Kunde nutzt die Anwendung über das Internet ohne sie zu besitzen, d. h. er bezahlt für die Nutzung der Anwendung, ohne diese zu kaufen. Zu den Stärken des SaaS-Modells gehören die Flexibilität und Verfügbarkeit. Die Mitarbeiter eines Unternehmen können weltweit auf die Anwendungen und Daten zugreifen, was die Mobilität erhöht. Außerdem kann das Unternehmen jede Anwendung, die nicht mehr benötigt wird (zum Beispiel wenn ein Mitarbeiter aus dem Unternehmen ausscheidet oder ein Geschäftsfeld schließt), kündigen. Bei der Nutzung von SaaS-Angeboten können die Unternehmen außerdem die eigene IT-Infrastruktur minimieren. Für die Arbeit benötigt der Nutzer nur noch einen Browser.
Die SaaS-Anwendungen sind auf eine einfache und leichte Bedienung ausgelegt, so dass die Akzeptanz bei den Benutzern hoch ist. Ein weiterer Vorteil betrifft die Datensicherung. Da die Speicherung der Daten auf dem Server des SaaS-Anbieter stattfindet, ist dieser auch für die Datensicherung (Backup) verantwortlich.
Beim Einsatz von SaaS-Anwendungen entfällt die Notwendigkeit von lokalen Softwareupdates, da die Anwendung bei jeder Anmeldung neu vom Server geladen wird. Außerdem profitieren die Kunden von dem bereits verfügbaren Sicherheits-Know-How auf der Seite des SaaS-Anbieters. Mit SaaS haben auch kleine, nicht finanzkräftige Unternehmen die Möglichkeit, „Profisoftware“ zu benutzen.

SaaS
Akronym für: Software as a Service

Software on demand (Software auf Nachfrage) ist ein Service, bei dem der Kunde eine bestimmte Software bei dem Anbieter betreiben lässt, der diese auch je nach Anfrage (on demand) skalliert. Dieses erlaubt flexible Lizenzierungsformen, bei dem nach Datenvolumen, Anzahl der Benutzer oder ähnlichem abgerechnet werden kann.

Im Gegensatz zur hausinternen Softwarelösung mit üblichem Kaufvertrag wird Software on demand nicht beim Anwender, sondern auf den Servern des Softwareanbieters, des Application Service Provider betrieben. Der Anwender greift meist über ein öffentliches Rechnernetz darauf zu.

Dies ermöglicht dem Anwender den weltweiten Zugriff auf seine browsergestützte Softwarelösung (es wird nur ein Webbrowser und Internetzugang für die Benutzung der Software benötigt).

On-demand-Lösungen richten sich vornehmlich an kleine und mittlere Unternehmen, die besonders von niedrigen Einführungs- und Betriebskosten profitieren.
Es entstehen keine hohen Kaufinvestitionen bei Lizenzierung der Software und Hardware (Server), da diese beim Anbieter (Hoster) stehen. Darüber hinaus ist der Service im allgemeinen (Updates, Hotline) im Mietpreis inbegriffen.

Ein weiterer Vorteil ist die zeitnahe Implementierung in den laufenden Betrieb, da oftmals keine speziellen Anpassungen an der bestehenden IT-Infrastruktur vorgenommen werden.

UML
Akronym für: Modellierungssprache (Unified Modeling Language)

UML